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Drehbuch schreiben <br> In pdf Format - Wie Sie handwerklich perfekte Drehbücher schreiben und sie professionell vermarkten
 
 



Drehbuch schreiben
In pdf Format

Wie Sie handwerklich perfekte Drehbücher schreiben und sie professionell vermarkten

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Wie Sie handwerklich perfekte Drehbücher schreiben    
und sie professionell vermarkten             


In diesem Spezial-Report lernen Sie
♦ DIE GRUNDLAGEN: Wie Sie die handwerklichen Grundlagen meistern
♦ DIE HOHE SCHULE: Welche Methoden und Techniken Ihnen helfen, packende und spannungsgeladene Drehbücher zu schreiben
♦ ERFOLGS-METHODEN DER VERMARKTUNG: Wie Ihnen der Einstieg in das Film- und Fernseh-Geschäft gelingt                       

Konkret finden Sie folgende Fragen in diesem Report beantwortet:
◘ Welche Vorgehensweise den Erfolg im Drehbuch-Geschäft wahrscheinlich macht, wenn Sie am Anfang stehen
◘ Wie Ihr Drehbuch optisch auszusehen hat
◘ Welche Worte Sie benutzen müssen, um als professioneller Drehbuch-Autor zu gelten 
◘ Wie Sie eine raffinierte, hochintelligenten Handlung aufbauen
◘ Wie Sie überzeugende Film- und Fernseh-Charaktere erschaffen
◘ Mit welchen 10 Dialog-Techniken Sie Hochspannung provozieren
◘ Wie Sie  die Vermarktung und den Verkauf Ihres Film-Scriptes sicherstellen
◘ Welche Materialien Sie vor dem Verkauf parat haben müssen
◘ Wie Sie punktgenaue Markt-Recherchen anstellen 
◘ Welche Adressen und Telefonnummern Ihnen helfen

Weiter enthält der Report Mini-Drehbücher und Ausschnitte aus Original-Drehbüchern. Diese Beispiele helfen Ihnen, sofort zu verstehen, worauf es beim Drehbuch-Schreiben wirklich ankommt.
Verfasst wurde dieser Report von einem Autor, der selbst 5 Jahre lang für das Fernsehen tätig war (ARD und ZDF). 
Laden Sie sich  81 Seiten absolutes Insider-Wissen herunter. 

Wenn Sie an einer Ausbildung zum Drehbuch-Autor interessiert  sind, emailen Sie uns. (professionellschreiben@yahoo.com)

LESEN SIE EINFACH MAL HINEIN ...
Jedes Genre, sprich jede Gattung in der Literatur, gehorcht ihren eigenen Gesetzen. Sprich die Kurzgeschichte muß anders strukturiert sein als der Roman, das Theaterstück unterscheidet sich grundlegend vom Film und so weiter. Die Kurzgeschichte ist üblicherweise sehr straff komponiert, Zeit, mit Konfetti zu werfen und eine Situation auszuschmücken, besitzt der Autor kaum. 
Der Roman darf sich je und je in Details und Beschreibungen verlieren; er ist im Allgemeinen (es gibt Ausnahmen!) „episch“ angelegt. Episch bedeutet ausmalend, erzählerisch, breiter, detailintensiver

Um ein Theaterstück zu schreiben, ist Theatererfahrung unabdingbar. Sie müssen wissen, wo Figuren von der Bühne abgehen, rechts oder links?  Oder sollen sie durch eine Falltür am Boden verschwinden? Die gesamte Bühnentechnik muss man im Falle des Theaters wie seine Hosentasche kennen. Die verschiedenen Szenen und Akte können nicht an beliebig vielen Orten spielen, schließlich brauchen die Bühnenarbeiter Zeit (zwischen den einzelnen Szenen) einen Hintergrund geschwind und hurtig umzubauen. 
Das Drehbuch, verfaßt für Fernsehen oder Film, gehorcht wiederum sehr eigenen, spezifischen Gesetzen. Die zehn Gesetze des Drehbuchs lauten:                                                                                        
      (1)  Eine Idee muß optisch interessant aufbereitet werden.   
      (2)  Eine Idee muß optisch interessant aufbereitet werden. 
      (3)   Eine Idee muß optisch interessant aufbereitet werden. 

Die letzten sieben Gesetze können Sie sicher erraten. Während in anderen Gattungen der Optik zweitrangige Bedeutung zukommen - in der Lyrik etwa mag sie vollständig nebensächlich sein - kommen Sie bei einem Drehbuch nicht umhin, der Optik, dem Gesichtsinn, dem Auge absolute Präferenz einzuräumen. 

Die schnellste und beste Methode, optisch denken zu lernen, besteht darin, sich einen Fotoapparat und später eine Videokamera zu kaufen und eine Weile Fotograf und Kameramann zu spielen. Tatsächlich laufen Regisseure und Kameraleute mit einer gänzlich anderen „Einstellung“ (sprich künstlerisch-ästhetischen Einstellung) durchs Leben als andere Menschen. Wenn sie einen schneebedeckten Berg sehen, denken sie als erstes daran, wie sie von einem bestimmten Winkel aus einen Sonnenstrahl, der sich gerade im Eis bricht und der tausend Farben zaubert, einfangen können. Otto Normalverbraucher dagegen steht nur mit den Händen in den Hosentaschen vor dem Berg und friert. 
Wenn sie die Wasseroberfläche des Ozeans beobachten, sehen sie die hundert verschiedenen Arten von Wellen, die es gibt, während Otto Normalverbraucher sich nur am Strand im Sande aalt und hofft, daß er das richtige Sonnenöl mit dem richtigen Sonnenschutzfaktor erwischt hat. 
Wenn sie ein interessantes Gesicht sehen, fragen sie sich, wie sich die Warze neben dem linken Nasenflügel in Grossaufnahme ausnehmen würde oder wie die höckrige, bucklige Nase im Gegenlicht ausschaut oder unter einer Laterne in einer dunklen Gasse. 
Wenn sie eine hinreißend schöne Frau erblicken, denken sie daran, das Gesicht per „Weichspüler“, wie das im Fachjargon ironisch genannt wird, sprich leicht verschwommen und unscharf, noch anziehender erscheinen zu lassen. 

Sie denken pausenlos an das Licht (wann ist optimales Licht gegeben?), sie denken an Kamerafahrten, ans Zoomen (nahes Heranfahren oder Wegfahren), an harte Schnitte und harte Übergänge und sitzen bereits im Geiste am Schneidetisch, wo der Film zusammengeschnitten wird und wo sich der Cutter oder die Cutterin empört, weil ein glatter Übergang von einer Szene zur anderen nicht vorhanden ist. 
Sie kennen alle Kameratricks aus dem Effeff, denken an Überblenden, Schuß und Gegenschuß und überlegen, wieviel Kameras eine Szene von welchen Winkeln aus begleiten sollten. 

Auch Sie sollten die wichtigsten Kameraausdrücke kennen, zumindest diese: 
FADE OUT:  Das Bild taucht in die Schwärze. In einem Drehbuch erscheint der Begriff am Ende des Drehbuchs, zwei Leerzeilen nach dem letzten Satz, rechts. 
FADE IN:  Das Bild erscheint, der Ausdruck wird benutzt, um den Anfang eines Drehbuchs anzukündigen.
OVER THE SHOULDER:  Die Kamera schießt das Bild von hinten über die Schulter einer Person. 
REVERSE SHOT:  Wenn wir über Jims Schulter in Richtung Angelina schauen (mit der Kamera) und drehen den Spieß danach um und schauen über Angelinas Schulter in Richtung Jim, sprechen wir von einem Reverse Shot, einem Umkehr- Schuß
SLOW MOTION und SPEEDED UP MOTION:  Diese Ausdrücke bezeichnen eine künstlich verlangsamte oder sich verschnellernde Bildabfolge. 
SUBLIM:  Der Begriff deutet auf eine Kameraaufnahme, die nur den Bruchteil einer Sekunde andauert. 
ZOOM:  Wenn eine Kamera mit einer Zoomlinse ein Bild vergrößert oder verkleinert, heranfährt an das Objekt oder Abstand nimmt, spricht man vom Zoomen. Nun, hier ist die Überraschung: über diese ganzen Kameraeinstellungen und Kameratricks werden Sie kein Wort in Ihrem Drehbuch verlieren! Ja Sie dürfen sie sogar nicht in Ihr Drehbuch schreiben! Man unterscheidet zwischen Drehbuch, das für den Regisseur und Kameramann gedacht ist und dem Drehbuch des Drehbuch-Autors, der auf die Kameraanweisungen verzichtet. Aber der Regisseur (und die Finanziers!) und Hauptdarsteller müssen trotzdem vor ihrem geistigen Auge bereits einen Film ablaufen sehen. Obwohl Sie als Drehbuchautor nur für den Text, den Plot und die Story verantwortlich sind, müssen Sie wissen, daß Sie es mit optisch denkenden Personen zu tun haben! Sie müssen also so schreiben, daß sich vor dem inneren Auge der Entscheider bereits die verschiedenen optischen Möglichkeiten andeuten. Sie müssen ein Sprungbrett zum Visualisieren verfassen. 

Wenn Sie erkannt haben, daß die Optik der absolute Knackpunkt ist, verstehen Sie mit einem Schlag, was wirklich wichtig ist bei einem Drehbuch: der Drehort und die Kulisse, der (optisch interessante) Protagonist, der (optisch interessante) Antagonist,  jeder optisch interessante Einfall und ja, auch die Story selbst, die jedoch optisch attraktiv umgesetzt werden muß. 

Regisseure und Filmemacher sind eine interessante Mischung aus Maler, Theatermann, Fotograf und Geschichtenerzähler. Selten spielt die Musik eine Rolle, im Gegensatz zur Oper, wo man die Handlung gewissermaßen um die Musik herumschreibt oder die Handlung nur ein Vehikel dafür ist, daß schön und herzzerreißend auf der Bühne Arien geschmettert werden können. Wenn Sie verstanden haben, daß Regisseure eigentlich nichts anderes als Maler sind, die mit der Kamera Geschichten erzählen, haben Sie viel verstanden. 
Wie gelangen Sie nun zu diesem optischen Verständnis, wenn Sie ganz am Anfang stehen? Wie gesagt, indem Sie selbst Fotos schießen und vielleicht einen Kurs über das Fotografieren absolvieren. Empfehlenswert ist es weiter, bei Fernseh- oder Filmaufnahmen persönlich zugegen zu sein. Die Gelegenheiten sind zahlreich, es gibt viele TV-Sender, die Zuschauer einladen, es gibt zahlreiche Film- und Fernsehproduzenten, dessen Adressen wir alle im Lauf dieses Reports vorstellen werden. Kontaktieren Sie einfach ein paar Fernsehsender oder einige Filmproduktionsgesellschaften, auch dort wird nur mit Wasser gekocht. Ein weiterer Tip: basteln Sie sich selbst einen eigenen 5-Minuten-Film zusammen, nach einem kleinen Drehbuch, das Sie selbst geschrieben haben, damit Sie ein Gefühl für das Genre bekommen. Sie müssen wissen, wie es ist, wenn man ein paar Schauspieler herumdirigiert oder ständig auf das Licht achten muß, vom Kamerawinkel und der Tonaufnahme ganz zu schweigen, auf die Sie im Anfang verzichten mögen, denn der Tonmann oder Toningenieur spielt in Filmen eine untergeordnete Rolle, etwas, was Sie dem Tonmann natürlich nie sagen dürfen!  Ein kleines Fernsehteam besteht üblicherweise aus dem Redakteur, der die Anweisungen gibt und das Drehbuch geschrieben hat (bei kurzen Beiträgen verzichtet er darauf, obwohl er die Story im Hinterkopf hat), dem Kameramann, dem Kameraassistenten, dem Toningenieur und dem Beleuchter. Bei einem etwas größeren Team werden sofort die Kulisse wichtig, die Schauspieler und die Handlung. Noch einmal: versuchen Sie, mit einer eigenen Videokamera und einem angemieteten Schneidetisch (plus Cutter) sich selbst ein Filmchen zusammenzuschustern. Sie werden mehr lernen, als wenn wir Ihnen hier 500 Seiten “wertvolle Ratschläge“ aufoktroyieren, die ohnehin nur durch die Praxis in Ihrem Gehirn fest verankert werden können. Am Schluß werden Sie eines erkennen: verflixt, die TV- und Filmleute denken tatsächlich nur von der Optik her!. Das ist nebenbei bemerkt der Grund dafür, warum so viele schlechte Filme und Fersehstücke existieren! Film- und Fernsehleute wissen manchmal selbst nicht wirklich, wie raffiniert man eine Filmstory komponieren und strukturieren kann, aber sie wissen (wie Theaterleute) alles über Perücken, Schminktechniken, Kleider des 17.Wie auch immer: im Film und Fernsehen spielt die Optik eine hervorragende Rolle, sie ist alles. Wenn Sie das verstanden haben, haben Sie viel verstanden, und wir können zu dem nächsten Schritt kommen, der Ihnen den festen Punkt im All vermittelt, was das Drehbuchschreiben angeht.  Jahrhunderts oder Ritterausrüstungen (sofern sie Filme über Kreuzzüge drehen). Sie kennen viele Schauspieler mit optisch auffallenden Gesichtern und großem Talent persönlich, aber sie besitzen erstaunlich oft kaum Fingerspitzengefühl für einen guten, hervorragenden Plot.

II. DER FESTE PUNKT IM ALL

Um die Katze gleich aus dem Sack zu lassen: es gibt viele Arten von Geschichten, die mit der Kamera erzählt werden können. Es gibt den Dokumentarfilm, der belegt und beweist und tatsächliche Begebenheiten realistisch und überzeugend darstellt. Es gibt den Tierfilmer, der sich nur auf Krokodile, Löwen, Raubtiere, Schlangen, Hunde und Katzen konzentriert, denn diese Tiere erregen das Interesse des Zuschauers am meisten. Es gibt einige Channels, sprich TV-Kanäle, die nur Historie nachvollziehen, aber einige Szenen werden mit Schauspielern nachgestellt. 

Es gibt Filmautoren, die sich darauf konzentrieren, die Barbareien der Psychiater im III. Reich nachzustellen, die damals die Konzentrationslager leiteten, um auf die Verbrechen der Psychiatrie heute aufmerksam zu machen. Es gibt Filmer, die nur über geologische Phänomene der unbelebten Natur berichten, über Eisgletscher am Nordpol oder Wüsten in Südafrika. Das Gebiet des Sachfilms, wie man das nennen könnte, ist in einer unglaublichen Expansion begriffen und wir übertreiben nicht, wenn wir prophezeien, daß es in fünf, zehn, zwanzig Jahren noch weitaus mehr Sparten geben wird als bislang. Der Film ist entdeckt worden, um Kindern das Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen, um Firmen zu porträtieren und optisch günstig darzustellen und um Börsenbewegungen im Bild festzuhalten. 


Sie werden auf dieser Stelle vielleicht einwenden, daß Sie kein Filmemacher werden wollen, sondern nur ein bescheidener Drehbuchautor. Zugegeben, zugestanden! Warum wir trotzdem all diese Sparten aufzählen, hat einen einzigen Grund: wir wollen darauf hinweisen, daß jedes Genre seine höchsteigenen Gesetze besitzt! 

In jedem Genre finden Sie ein unvorstellbar spezifisches Know-how! Jedes Genre, innerhalb der riesigen Film- und Fernsehbranche, entwickelt dabei ständig neues Know-how. Der Erfolg von Krieg der Sterne (Science Fiction-Genre) ist zumindest teilweise auf die technischen Neuerungen im Film zurückzuführen. Der Herr der Ringe (Phantasy-Genre) wurde durch einen genialen Regisseur, der mit mindestens fünf Drehbuchschreibern zusammenarbeitete, ebenfalls auf ein völlig neues Niveau hinsichtlich der technischen Möglichkeiten gehoben. Auch der Unterhaltungsfilm oder Fiction-Film besteht aus 101 Sparten oder Genres. Und hier ist der Kicker, wie das die Amerikaner nennen: Wenn Sie sich in das Film- oder Fernsehgeschäft stürzen wollen, wenn Sie Erfolg haben und nicht nur vor sich hindilletieren wollen, müssen Sie sich konzentrieren. Überragender Erfolg ist nur dann möglich, wenn Sie „spitz“ denken, sprich wenn Sie sich zum Beispiel nur auf den Phantasyfilm konzentrieren. Oder den Krimi. Den Thriller. Den Dokumentarfilm über Tiere. Undsoweiter „Alles“ fabrizieren zu wollen, ist nicht klug.  Die hartgesottenen Profis gehen anders vor: Sie konzentrieren sich. 

Sie müssen im Prinzip eine Entscheidung treffen, in welchem Genre Sie zu Hause sein und, im Idealfall, zum Meister aufsteigen wollen. Die technischen Einzelheiten, ein Drebuch zu schreiben, sind so schwer nicht zu erfassen. Aber wenn Sie nichts zu sagen haben, wenn Sie keine überragend gute Ideen plus Fachkenntnisse in einem bestimmten Gebiet haben, warum, glauben Sie, sollte irgendjemand auch nur ein Komma aus Ihrer Feder kaufen? Sie müssen also eine Entscheidung treffen und einen Entschluß fassen! Es gilt, aus den 101 Möglichkeiten, die der Film und das Fernsehen besitzen, sich ein Gebiet herauszupicken. Zu diesem Gebiet sollten Sie hohe Affinität besitzen, Sie sollten es abgöttisch lieben, es muß Ihnen liegen. Außerdem sollten Sie über gewisse Vorkenntnisse verfügen und bereit sein, sich mehr und mehr einzuarbeiten. Nur dann besitzen Sie eine Chance, ja die geringste Chance! 

Ist diese Grundsatzentscheidung einmal gefallen, sind Sie allen anderen Drehbuchschreibern die berühmte Nasenlänge voraus. Diese Entscheidung ist für Ihren Erfolg wichtiger als alles andere, denn Krimis werden nach anderen Gestzen gestrickt als Thriller, Filme für Jugendliche nach anderen als Komödien, Tragödien nach anderen als Science Fiction. Wußten Sie, daß ganze Bücher existieren, die sich nur mit dem Know-how von Film-Komödien zum Beispiel befassen? Sie müssen mit anderen Worten ein Profi in einem zusätzlichen Gebiet werden, bevor Sie an das Drehbuchschreiben auch nur denken sollten. Sie brauchen ein zweites Standbein. Wenn Sie Krimis schreiben wollen, schließen Sie sich mit einem Kriminalkommissariat kurz und recherchieren Sie dort, was die neuesten Methoden sind, Mörder zu finden, und ob die Technik der Verbrechensverfolgung kurz davor steht, Quantensprünge zu machen. Lesen Sie außerdem Krimis am laufenden Band. Wenn Sie Science Fiction schreiben wollen, lesen Sie alle Bestseller-Autoren dieses Genres und befassen Sie sich mit den neuesten technischen Möglichkeiten des Films. Wenn Sie Tierfilm-Drehbücher schreiben wollen, gehen Sie zur Uni und studieren Sie ein paar Semester Biologie. Lesen Sie zusätzlich unseren Spezialreport DIE KUNST DER RECHERCHE, in dem fünf außerordentliche Methoden beschrieben sind, sich in ein Fachgebiet schnell einzuarbeiten. Verschaffen Sie sich jedenfalls ein weiteres Know-how-Standbein! Treffen Sie eine Entscheidung, welches Genre Sie wirklich interessiert. Die politische Dokumentation? Die medizinische Dokumentation? Kindersendungen? Das unvorstellbar weite Gebiet des Zeichentrickfilms, das man wiederum in hundert Sub-Genres unterteilen könnte? Es gibt den Werbefilm und den Werbespot, es gibt Drehbücher für hundert verschiedene Arten von Lehrfilmen. Sie können mit der Kamera heute in die Mikrobereiche eindringen oder tausend Planeten beobachten. Film und Fernsehen stellen eine unendliche Geschichte dar. 

Wenn es zu den erzählerischen Formen des Films kommt, so ist das Feld vielleicht sogar noch größer, weil Phantasie per definitionem unendlich ist und hier keinerlei Grenzen gesetzt sind. Es gibt mittlerweile wenigstens vier unterschiedliche Arten von Kriminalfilmen. Weiter können Sie Western schreiben oder Dramen. Es gibt den Film für Jugendliche, den Heimatfilm, den Horrorfilm, den Liebesfilm, den Porno- und den Märchenfilm. Es gibt mit einem Wort unvorstellbar viele verschiedene Genres. 
Sobald Sie sich für eine Gattung entschieden haben, verfügen Sie über einen festen Punkt im All, von dem aus Sie die Welt aus den Angeln heben können.  

III. NICHT NUR ÄUSSERLICHKEITEN 
Vielleicht fluchen Sie längst im Stillen. Und sagen sich: „In Dreiteufelsnamen, alles was ich in Erfahrung bringen will, ist lediglich der formale Aspekt des Drehbuchschreibens! Wann kommt der Kerl endlich zur Sache!“ 
Einverstanden, kommen wir zur Sache.

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