Die wenigsten wissen, dass der Markt für Kinder- und Jugendbücher riesig ist. Allein Harry Potter verkaufte sich weltweit 270 Millionen mal! Und das ist nur ein einziges Beispiel. Auch mit Kinder- und Jugendbüchern kann man also haushoch gewinnen. Aber WIE?
Dieser Spezial-Report gestattet Ihnen einen einmaligen Einblick in die Szene. Konkret verrät er Ihnen:
Ø Welche uralte Erfolgs-Formel im Jugendbuch-Bereich
immer wieder funktioniert
Ø Was eine Revolution im Kinder- und
Jugendbuch-Bereich auslöste
Ø Wie Sie ein Kinder- oder Jugendbuch strukturieren
sollten
Ø Was Autoren richtig machten, als sie noch
unbekannt waren und in das Geschäft einsteigen wollten
Ø Welche 5 schriftstellerischen Tricks benutzt wurden,
um den Welterfolg Harry Potter zu inzenieren
Ø Was das Kern-Geheimnis des Welterfolges
Harry Potters ist
Ø Welche Ratschläge Ms. Rowling, die Erfinderin
Harry Potters, Schriftstellern gibt, die Erfolg suchen
Das besondere an diesem Report: Top-Profis aus der Verlagsszene standen persönlich für Interviews zur Verfügung! So die Sprecherin des Verlages, der Harry Potter in Deutschland verlegt. Oder ein Spitzenlektor, der zahlreiche Autoren von Kinder- und Jugendbüchern betreut! Diese Experten plaudern aus der Schule! Und berichten, wie Sie Erfolg im Kinder- und Jugendbuch-Geschäft sicherstellen können. Ein Muss für Autoren, die sich auf diese Sparte spezialisieren wollen. Oder den Welterfolg Harry Potter einfach kopieren möchten.
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LESEN SIE EINFACH MAL HINEIN...
„Eigentlich“ kann man einen so unfaßbaren Erfolg wie Harry Potter nicht verstehen, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Eine ehemals völlig unbekannte Lehrerin, die zudem noch arbeitslos war und von der Sozialhilfe lebte, stieg wie der Phönix aus der Asche geradezu über Nacht zur höchstbezahltesten Kinder- und Jugendbuchautorin auf.
Schon vorher hatte es solche schier unerklärliche Phänomene gegeben. Im deutschsprachigen Sprachraum hatten erstmalig im 17. Jahrhundert die Gebrüder Grimm die Leser in ihren Bann gezogen, die systematisch Märchen zusammentrugen und damit einen unvorstellbaren Leseboom auslösten, der im Prinzip bis heute anhält. Walt Disney kaufte die Filmrechte vieler Grimmscher Märchen und verzeichnete 300 Jahre nach dem Tod der Gebrüder noch Welterfolge mit Schneewittchen und den Sieben Zwergen etwa oder Aschenputtel.
Viele weitere erlauchte Gestalten sind zu nennen, wenn es um Kinder- und Jugendbücher geht. Welterfolge verzeichnete auch Hans Christian Andersen etwa, ein dänischer Autor, der von 1805-1875 lebte und bis heute in ganz Europa und Amerika gelesen wird. „Die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende, die von Star-Produzent Bernd Eichinger verfilmt wurde, ist ebenso zu nennen wie Karl-May, der, obwohl er US-Amerika und Arabien nie gesehen hatte, über 70 Bände hierüber schrieb und die Jugend bis heute in Spannung hält. Und was wären wir ohne Emil und die Detektive von Erich Kästner und Pippi Langstrumpf oder Heidi!
Den Erfolg von Märchen kann man verstehen und nachvollziehen. Märchen stellen, unter beinharten Erfolgs-Gesichtspunkten, so etwas wie die ständig über Jahrhunderte, manchmal Jahrtausende überlieferter Erzählungen eines Volkes dar. Nur die besten Geschichten überlebten natürlich. Mit anderen Worten: Märchen stellen bereits eine Auswahl der besten Geschichten der Vergangenheit dar, sie sind ausgesiebt, sie haben ihren Test bereits bestanden.
Mit Märchen knüpft man an die Erfolge von gestern und vorgestern an. Ihr Welterfolg ist verständlich.
Nichts jedoch ist erfolgreicher als der Erfolg. Man braucht das Rad nicht neu zu erfinden, wenn man sich auf Märchen konzentriert.
Aber viele Kinder- und Jugendbücher unserer heutiger Tage sind gewissermaßen völlig eigenständige Erfolge. Warum?
Erich Kästner beispielsweise inszenierte eine Revolution, indem er Kinder wie Helden agieren ließ und die Elemente des Krimis in die Jugendbuchliteratur einführte. Der Krimi als Gattung hatte seine Nagelprobe ebenfalls bereits bestanden; hierbei handelte es sich also ebenfalls um eine „alte“ Erfolgs-Formel, wenn man so will.
Michael Endes „Unendliche Geschichte“ brachte magische Qualitäten zum Aufscheinen. Auch er knüpfte geschickt an alte, vergessene Märchenelemente und legendäre Fähigkeiten an.
Aber Harry Potter, was ist mit Harry Potter?
Bevor wir auf ihn näher eingehen, wollen wir uns ein Interview mit einem Verlagsprofi zu Gemüte führen, der jahrelang Kinder- und Jugendbücher betreute und herausgab, und der uns einen ersten professionellen Einblick verschaffen soll. Er wird uns Antworten liefern, wie ein Autor mit
Kinder- und Jugendbüchern Erfolg haben kann.
EIN INTERVIEW MIT MICHAEL CZERNICH
MICHAEL CZERNICH, Jahrgang 1946, studierte Zeitungswissenschaften, Theatergeschichte und Neuere Geschichte. Er ist Autor, Übersetzer und Lektor, seine Spezialität sind Kinderbücher. Er ist Verfasser des Bestsellers „Die Ducks“ (Rowohlt-Verlag), unter dem Pseudonym Dr. Grobian Gans und Mitautor des Buches „Die große Welt von Entenhausen“, sowie freier Lektor und Redakteur im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Seine Schwerpunkte: Neuentwicklungen, Autoren-Akquisition, Lektorat und Produktbetreuung.
„Zunächst einmal, wo würden Sie Ihre Schwerpunkte setzen?“
Michael Czernich: „Ich war lange Zeit festangestellter Lektor im Kinder- und Jugendbereich. Außerdem habe ich Ausflüge in das Gebiet von Bilderbuch, Kochbuch und Comic unternommen. Aber wir sollten in diesem Zusammenhang den Schwerpunkt auf das Kinderbuch legen.“
„Damit sind wir schon bei unserem Stichwort. Wenn man heute ein Kinderbuch schreiben will, so muss man ja zumindest zwischen drei Sparten unterscheiden, die sich nach dem Alter definieren?“
Michael Czernich: „Richtig! Es ist sehr wichtig, dass ein potentieller Autor früh genug überlegt, für welche Altersgruppe er schreiben will. Er darf nicht glauben, dass ein Buch für die Kleinen im Vorlesealter, die lesen können, simpel zu schreiben ist. Der Stil muss stimmen und die Story. Ich bin froh, dass ich zwei Kinder im Alter von 5 und 10 Jahren habe und hier die Entwicklung mitbekomme. Kinder merken sehr schnell, ob ein Buch langweilig ist, ob es gut oder schlecht geschrieben ist, ob die Story einen Spannungsbogen hat, ob die Story einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss hat. Das Kind möchte gefesselt werden, das Kind möchte im besten Sinne des Wortes unterhalten werden. Ein Fehler, den ich oft erlebt habe im Kinderbuchbereich, besteht darin, dass man sagt: ‚Ja für die Kleinen reicht das doch.’ Das Gegenteil von Kunst, hat einmal ein kluger Zeitgenosse gesagt, ist gut gemeint. Es ist ein großer Fehler, die Kleinen zu unterschätzen. Darüber hinaus ist die erste Begegnung mit Büchern sehr, sehr wichtig. Mit dem ersten Buch werden Kinder an das Lesen überhaupt herangeführt.“
„Dürfen mir noch einmal die Frage wiederholen? Es gibt drei Stufen bei Kindern?“
Michael Czernich: „Ja! Grob unterscheidet man wie folgt...
...INTERESSIERT AN DEM KOMPLETTEN REPORT?