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DIE AUTOREN-BIOGRAPHIE
 
Wie Sie eine erstklassige Autoren-Biographie verfassen, die einen Verlag wirklich überzeugt

von Ha. A. Mehler
 
Wenn Sie ein Manuskript bei einem Verlag unterbringen wollen, so will der Verlag wissen, mit wem er es zu tun hat.
Die Verhältnisse lassen sich durchaus vergleichen mit einem Studenten, der gerade sein Universitätsstudium abgeschlossen hat und sich jetzt bewirbt.
Realisieren Sie, dass ganze Bücher geschrieben worden sind mit Titeln wie „Richtig und erfolgreich bewerben“, „So bewerben Sie sich richtig“, „Die Kunst, der erfolgreichen Bewerbung“ usw.
Nun müssen Sie jedoch darauf gefasst sein, dass Profis zwischen den Zeilen lesen, was Ihre Biographie angeht.
So weiss ein Personalchef eines Unternehmens beispielsweise sofort, dass eine Person, die jedes Jahr die Firma wechselt, nicht die richtige Person ist. Ein „Job-hopper“ ist nicht das, was er sucht, er sucht eine verlässliche, gediegene Person, idealerweise mit Erfahrung, er sucht weiter eine einsatzfreudige, fleißige Person – und das alles auch noch zu einem vernünftigen Preis, sprich nicht zu hohem Gehalt.
 
Auch ein Verlag wird zumindest eine Kurzbiographie von Ihnen einfordern. Wenn Sie hier nicht das Beste vom Besten liefern, sind Sie sofort abgeschrieben. Sie müssen also eine Top-Biographie erstellen.
Nun wäre es fatal, ein Curriculum vitae, sprich eine Biographie, abzuliefern, die wie eine Bewerbung gestaltet ist.
Da Sie sich als Autor anpreisen, sollten erstens einige ungewöhnliche Vokabeln erlaubt sein und zweitens liegt die Würze hier in der Kürze.
 
DIE BIOGRAPHIEN MICHAEL CRICHTONS, KEN FOLLETS, DAN BROWNS ETC:
Wenn Sie sich die Biographien gestandener Autoren anschauen, so liest sich das etwa so:
„Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin. Alle seine Romane – Andromeda, Der grosse Eisenbahnraub, Jurassic Park, Enthüllung, Die Wiege der Sonne und viele mehr – wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Autor der Fernsehserie Emergency Room. Bei Blessing zuletzt Airframe.“
 
Kommentar: Dieser Weltbestseller-Autor braucht sich scheinbar nicht mehr zu verkaufen – und doch sind seine grössten Erfolge noch einmal alle aufgelistet.
 
Ein anderes Beispiel: „Ken Follett geboren 1949, war erst siebenundzwanzig, als er den Thriller DIE NADEL schrieb. Zuvor war der Autor nach einem Studium am University College, London, als Zeitungsreporter und Verlagsmitarbeiter tätig gewesen. Er hat seitdem zehn weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg DIE SÄULEN DER ERDE, gefolgt von Romanen wie DIE PFEILER DER MACHT und DIE BRÜCKEN DER FREIHEIT: Sein jüngstes Buch, DER DRITTE ZWILLING, stand über ein Jahr auf den vordersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste.
Ken Follett lebt mit seiner Frau Barbara, die als Abgeordnete dem britischen Unterhaus angehört, wahlweise in Chelsea, London, und auf dem Land in Hertfortshire.“
 
Kommentar: Obwohl auch dieser Weltbestseller-Autor keine Promotion mehr braucht, sind seine grössten Erfolge alle noch einmal aufgelistet!
Weiter wird sein Früherfolg noch einmal herausgestrichen!
Und schliesslich ist es offenbar dem Image des Autors zuträglich, dass seine Ehefrau einen einflussreichen Posten innehat!
 
Ein drittes Beispiel: „Dan Brown unterrichtete Englisch, bevor er sich ganz seiner Tätigkeit als Schriftsteller widmete. Als Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematikprofessors und einer bekannten Kirchenmusikerin wuchs er in einem Umfeld auf, in dem Wissenschaft und Religion keine Gegensätze darstellen. Diese Kombination ist es auch, die den weltweiten Erfolg des Autors begründet. ILLUMINATI, der erste in Deutschland veröffentlichte Roman von Dan Brown, gelangte innerhalb kürzester Zeit auf Platz 2 der Bestsellerliste. Dan Brown ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikerin, in Neuengland.“
 
Kommentar: Hier wird das Image der Eltern und der Ehefrau benutzt, um das eigene aufzupolieren.
 
Studieren Sie also spaßeshalber einmal 10 – 20 Kurzbiographien und analysieren Sie selbst, wie hier Renommee geschaffen wird!
Immer werden Sie dies finden:
♦ Negatives kommt nie zur Sprache.
♦ Selbst das Image des Umfeldes kann man benutzen, Maler benutzen etwa gern das Image Ihrer berühmten Lehrer.
♦ Jeder Erfolg, der mit dem Schreiben zu tun hat, wird selbstverständlich erwähnt.
Vielleicht werden Sie jetzt einwenden, dass Sie solche stolzen Erfolge nicht vorzuweisen haben. D`accord!
Aber das heisst nur, dass Sie ganz einfach kleinere Brötchen backen müssen. Trotzdem sind dies die Regeln:
♦ Die Bio. muss kurz und knapp sein.
♦ Die Bio. darf nur die Erfolge betonen, besonders schriftstellerische natürlich, aber auch andere Erfolge sind wichtig!
♦ Image kann ausgeborgt werden.
Studieren wir einige weitere Beispiele und begeben wir uns eine Sprosse tiefer.
 
AUTOREN-KURZBIOGRAPHIEN
Ein Beispiel eines etwas weniger bekannten Autors:
„Peter Claus Hartmann, geb. 1940, ist seit 1988 ordentlicher Professor für Allgemeine und Neuere Geschichte an der Universität Mainz. Er war von 1971 bis 1981 Referent für Zeitgeschichte am Deutschen Historischen Institut in Paris und von 1982 bis 1988 Professor an der Universität Passau. Zahlreiche Veröffentlichungen zur neuzeitlichen Geschichte, u. a. „Der Jesuitenstaat in Südamerika“ (1994)…“
 
Ein weiteres Beispiel: „Jon Krakauer, geboren 1954, arbeitet als Wissenschaftsjournalist für amerikanische Zeitschriften. Für seine Reportagen wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Frau in Seattle. Auf Deutsch liegen vor …“
 
Kommentar: Wenn Ihre berufliche Laufbahn entweder außerordentlich ist ODER in Richtung Schreiben deutet, so nennen sie das immer in Ihrer Kurzbiographie!
Aber was können Sie tun, wenn Sie ganz am Anfang stehen?
 
ALTERNATIVEN
Nun werden Ihnen vielleicht die Tränen stromweis` über die Backen fließen, denn Sie sind möglicherweise erst 17 Jahre jung und verfügen noch nicht über eine entsprechende Reputation.
Dann bleibt Ihnen nur folgendes übrig: Auch ein humanitäres Engagement oder überhaupt ein Engagement in einer konstruktiven Richtung kommuniziert und schindet Eindruck. Erwähnen Sie das, es schafft Zuneigung und Affinität!
Weiter könnten Sie theoretisch eine Weltreise unternommen haben; in diesem Fall wäre es klug, auf Ihre Erfahrungen hierbei aufmerksam machen.
Wenn Sie Science Fiction (SF) schreiben wollen und noch keine Zeile veröffentlicht haben, können Sie anmerken, dass Sie sich mit SF seit Ihrem siebten Lebensjahr beschäftigen.
Weiter können schon die kleinsten Erfolge genannt werden, selbst Veröffentlichungen in einer unbedeutenden Zeitung.
Und schliesslich können Sie den Humorfaktor einsetzen und Ihre Bio.
so lustig und sympathisch gestalten, dass man Sie einfach lieben muss!
Wenn Sie eine Biographie verfassen, die wirklich kurz, knapp, witzig und humorvoll ist und vor Geist nur so sprüht, werden Sie ebenfalls einen Stein im Brett haben.
 
Das heisst, wenn Sie absolut nichts vorzuweisen haben, beweisen Sie zumindest, dass Sie humorig formulieren können. Wenn Sie viele Stunden an Ihrer Kurzbio. arbeiten, die am Schluss vielleicht nur zehn Zeilen umfasst, so ist das gut investierte Zeit!
 
Ich stand am Anfang ebenfalls vor dem Problem, mich anzupreisen wie zehn nackte Neger und hatte nichts anzubieten. Also schrieb ich dies:
 
    
            Bücher von Ha. A. Mehler
 
               1976 – Veröffentlichung von Fabeln in diversen Zeitschriften und             
                           Magazinen
              
              1978 – Das Muckelmännchen, Erzählungen
                             Goldene Plakette des VAP-Verlags, Wiesbaden
              
               1983 – Kosmische Mission
                              Science-Fiction-Erzählung, Heyne-Verlag, München
 
               1983 –   Der Seelenhändler
                              Vier Erzählungen, Möwe-Verlag, Wiesbaden
 
               1984 –   Der Seelenhändler
                              2. Auflage
 
 
 
Kommentar: Da ich ein junger Spund war, konnte ich einfach nicht mehr vorweisen! Ja, ich hatte ein paar Erzählungen bereits veröffentlicht, aber dass der Verlag so klein war, dass man ihn mit einer Lupe suchen musste, verriet ich natürlich nicht. Auch dass der Verleger mein Freund war, verschwieg ich wohlweislich. Und dass meine SF-Erzählung nur ein paar Seiten umfasste und ich fast kein Honorar erhielt, weiss bis heute niemand.
Den „Seelenhändler“ hatte ich mit ein paar Freunden selbst finanziert, er war ein lupenreiner Eigendruck, obwohl er sich dann wider Erwarten ganz gut verkaufte und ich stolz wie ein Bär „2. Auflage“ schrieb.
 
Und ach, was tat ich nicht alles, um ein paar gute Zeitungsartikel zu erhalten.
Hier sind zwei aus meiner Frühzeit:

 
 
Kommentar: Ich hatte wirklich mein Herz in beide Hände genommen und an einer Dichterlesung teilgenommen, die von keinerlei Relevanz war, auf kleiner lokaler Ebene stattfand und nur von ein paar guten Leutchen besucht wurde
Aber zwei Redakteure schrieben ein paar wohlwollende Zeilen, für die ich ihnen noch heute dankbar bin! Heute sind rund 1000 Presseartikel über mich erschienen sind, aber über keine Besprechung habe ich mich mehr gefreut als über die obigen!
 
Weiter wusste ich, dass Referenzen alles sind.
Ich studierte damals Germanistik, Philosophie und Geschichte in Würzburg und besuchte außerdem eine Vorlesung eines Professors, der ein Faible für Filme hatte. Prof. Rauhut war ein Original. Ich näherte mich ihm und er war großmütig genug, einem halb verhungerten Studenten, der nichts auf der Naht hatte und ab und an ein paar Gedichte und Fabeln schrieb, eine großzügige Beurteilung zukommen zu lassen.
Sie liest sich so:

 

Kommentar: Gott war der Mann freundlich zu mir!
Mit anderen Worten: ich sorgte dafür, dass ich etwas vorzuweisen hatte.
Ich arbeitete auf unterster Ebene, um die ersten wohlmeinenden Zeilen zu erhalten, denn ich wusste, ich würde einem Verlag eines Tages etwas vorlegen müssen!
Was also können Sie tun?
 
AKTION
Warum marschieren Sie, ja Sie, jetzt nicht gleich los und quatschen ein paar Burschen an, die einen Titel haben oder in den Augen der Gesellschaft etwas darstellen und lassen sich von Ihnen ein paar gute Zeilen über Ihr Machwerk schreiben!
Sie müssen realisieren, dass das Teil Ihres Jobs ist.
Sie werden nicht entdeckt!
Sie müssen sich entdecken lassen!
Sie verstehen? Sie müssen das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und für ein wenig Reputation sorgen.
Auf diese Weise können Sie selbst in den zartesten Anfängen eine Bio. zusammenschustern, die einem Verlagsmenschen immerhin soviel verrät: das Kerlchen oder das Mädel bemüht sich!
 
DAS PHOTO
Themenwechsel: Zu einer vernünftigen Bio. gehört weiter ein
ausgezeichnetes Photo.
Wenn Sie gut aussehen, so nutzen Sie das weidlich aus.
Aber im Grunde kann jeder gute Photograph heute aus jedem Gesicht ein zumindest interessantes Porträt zaubern.
Gehen Sie zu einem teuren, sehr guten Photographen, das Geld ist gut investiert. Lassen Sie sich zuerst schminken, auch wenn Sie ein Mann sind, wie das alle Profis tun, es gehört zum Geschäft. Und erlauben Sie dem Photographen, alles wegzuretuschieren, was Ihrer Schönheit abträglich ist.
Die Amerikaner sind in dieser Beziehung nebenbei bemerkt viel unverfrorener als die Deutschen. Sie begegnen hier den bezauberndsten Zeitgenossen, ausnahmslos gutaussehend - - auf Photos! Wenn Sie sie dann treffen, stellen Sie fest, dass die Photos vor 20 Jahren geschossen wurden und der Lack längst ab ist.
Na und?
Also, ein sympathisches Photo, sehr professionell, mit raffiniertem Licht- und Schattenspiel, gehört absolut dazu!
Sehen Sie zu, dass Sie die Photos auch in Ihren Computer eingeben und emailen können, wir leben im 21. Jahrhundert!
 
Diese beiden Kleinigkeiten, die vernünftige Kurzbiographie und das professionelle Photo sind die ersten Bestandteile Ihrer Eigenwerbung, die nicht unterschätzt werden sollten.
Wenn Sie hierauf sehr viel Zeit verwenden, so ist das gut investierte Zeit!
 
Also, auf geht`s!
 
 
An weiteren Informationen interessiert?

Lesen Sie: „Wie finde ich einen Verleger“, erhältlich auf dieser Website.
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