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Wie Sie exzellente Essays und Abhandlungen verfassen
 
von Ha. A. Mehler
Ein Essay ist, laut Wörterbuch, eine literarische Kunstform, eine „Abhandlung in knapper, geistvoller, allgemeinverständlicher Form“. Im Grunde genommen tauft ein Autor seine Abhandlung nur aus Bescheidenheit „Essay“, denn der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich lediglich „Versuch“. Eigentlich „versucht“ also ein Autor nur, sich über einen Gegenstand geistvoll schriftlich auszulassen.
Aber ach! Wer wüsste nicht, dass die Bescheidenheit ebenfalls ein literarisches Stilmittel ist. Mit anderen Worten: Natürlich will der Autor seinen Geist funkeln lassen, wenn er ein Essay schreibt, aber um die Herzen und die Zuneigung seines Publikums zu gewinnen, spricht er in sympathischer Bescheidenheit und Demut nur von einem Versuch.
 
Nun gut! Wie zaubert man jedoch eine Abhandlung aufs Papier, die „geistvoll, knapp und allgemeinverständlich“ ist?
 
Vorderhand soviel: es gibt keinen Ersatz dafür, die Grammatik zu beherrschen und die Rechtschreibung. Hierbei handelt es sich um die Grundlagen, wenn Sie sich gekonnt schriftlich ausdrücken wollen.
Aber genau hierüber reden wir an dieser Stelle nicht.
Wir reden vielmehr darüber, wie Sie wirklich exzellente „Essays“ und Abhandlungen verfassen können. Wir reden mit anderen Worten über das Geheimnis, sich hervorragend auszudrücken.
Damit wir wissen, wovon wir reden, sei zunächst ein Beispiel eines Essays zitiert, das den Titel „Die Entstehung des Mondes“ trägt. Führen Sie sich dies als erstes einmal zu Gemüte – und stellen Sie sich vor, Sie seien wirklich und ehrlich daran interessiert, zu erfahren, wie unser Mond einst entstanden ist.
Alsdann!
 
 
Die Entstehung des Mondes oder
der Denkfehler Descartes`
 
Der erste Mensch, der sich über die Entstehung des Mondes Gedanken machte, war niemand geringerer als der große Meisterdenker René Descartes (1596-1650), dessen Einfluss auf die Philosophie wahrscheinlich größer war als das jedes anderen Geistesriesen vor Immanuel Kant. Er bewirkte eine Revolution in der Philosophie, nicht zuletzt weil er den erstaunlichen Versuch unternahm, die mathematische Methode auf die Philosophie anzuwenden, das heisst Genauigkeit in seine Schlussfolgerungen einzubringen und ein schlüssiges, in sich logisches, philosophisches Gedanken-Gebäude zu erstellen, was in völligem Gegensatz zu der mittelalterlichen Vorgehensweise stand.
Descartes war ohne Zweifel ein Genie. Dabei war er als Säugling so schwächlich war, dass niemand glaubte, er würde überleben, ein Grund, warum er wahrscheinlich den Namen René erhielt (renatus bedeutet im Lateinischen „der Wiedergeborene“). Ausgebildet wurde er von den Jesuiten, bei denen er nicht nur die Mathematik, sondern auch den Zweifel lernte und die dafür verantwortlich zu machen sind, dass er sich in das Denken verliebte.
Mit 17 Jahren machte er sich auf nach Paris, wo er um Geld zu spielen begann, weil er – wie viele Mathematiker – glaubte, er könne dem Gott Zufall auf die Schliche kommen und ihn betrügen.
Schließlich ließ er sich in Holland nieder, - er verfügte über ein hübsches väterliches Erbe - lebte bequem in einem kleinen Schloss, hielt sich zahlreiche Dienstboten und eine Geliebte und begann, über die größten Probleme des Denkens und Seins nachzusinnen.
 
DESCARTES UNSTERBLICHE LEHRSÄTZE
In gewissem Sinne bewies Descartes als erster logisch die Seele. Hören wir ihm selbst zu, es ist zu interessant:
Zunächst formulierte er seinen berühmtesten Satz:
Je pense, donc je suis. Auf gut Latein: cogito ergo sum. Auf deutsch: Ich denke, also bin ich.
Descartes weiter: „Ich sehe deutlich, dass es nichts gibt, was ich leichter kennen kann als mein eigenes Selbst.“
Das Verhältnis zu Materie formulierte er so: „Den Stoff können wir nur durch den Geist erkennen.“
Descartes erkannte schließlich: „Dieses Ich, das heißt: die Seele, durch die ich das bin, was ich bin, ist wesentlich verschieden vom Körper und kann leichter begriffen werden als der letztere.“
Weiter folgerte er scharfsinnig: „Der unstoffliche Geist oder die Seele wird den Körper überleben.“
Descartes gab also mit anderen Worten der unsterblichen Seele den Vorrang vor der Materie. Trotz dieses faszinierenden Ausgangspunktes, der das philosophische Denken für immer verändern sollte, beging Descartes jedoch einen entscheidenden Denkfehler. Er beging ihn, als er begann, sich für die Naturwissenschaften zu interessieren.
 
DESCARTES, DER NATURWISSENSCHAFTLER
Es ist erstaunlich, all die Forschungsgebiete aufzuzählen, deren sich Descartes annahm. Er machte Entdeckungen nicht nur in der Erkenntnislehre, Ethik und Theologie, sondern auch in der Mathematik, Physik, Astronomie, Anatomie, Physiologie und Psychologie. Er verwandelte seine Gemächer in Laboratorien, unternahm zahlreiche Experimente, sezierte Tiere und maß alles, was zu messen war.
Sein Ehrgeiz bestand darin, die mittelalterliche Wissenschaft auf ein höheres Niveau zu heben und Sachverhalte auf genau definierte, qualitative und quantitative Mengen oder präzise Zahlen festzulegen.
Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen: Descartes
entdeckte einige Gesetze der Geometrie und gab Hinweise auf die Infinitesimalrechnung. Er beschäftigte sich mit der Dreiteilung des Winkels und führte den Gebrauch der ersten Buchstaben des Alphabets als bekannte und der letzten als unbekannte Größen ein. Er untersuchte die Phänomene des Flaschenzuges, des Keils, des Hebels, der Schraube und des Rades. Er formulierte die Gesetze der Trägheit und beschäftigte sich mit der Bewegungslehre. Die Augenlinse faszinierte ihn ebenso wie wirkliche Linsen, die halfen, genauer zu beobachten. Er arbeitete über die Verdauung und die Atmung und sezierte Föten. Und er kümmerte sich um die Sonne, die Planeten und die Sterne.
Und so geschah es, dass er der erste Mensch war, der sich die Frage stellte, wie einst der Mond entstanden war.
 
DIE ENTSTEHUNG DES MONDES, THEORIEN
Über die Entstehung des Mondes wird bis heute philosophiert, die Herren Wissenschaftler sind sich durchaus nicht einig. Der erste, der sich über dieses Thema wie gesagt Gedanken machte, war eben René Descartes. Er formulierte die sogenannte „Einfangtheorie“, die besagt, dass einst die Erde den Mond „eingefangen“ hätte, aufgrund seiner größeren Gravitation. Der Mond wäre bereits unabhängig von der Erde existent gewesen, bis diese ihn gewissermaßen in ihren Bann geschlagen hätte, so dass er sich von dieser Zeit an für immer um sie hätte drehen müssen.
Der nächste, der sich mit der Entstehung des Mondes auseinandersetzte, war niemand geringerer als Immanuel Kant, der deutsche Philosoph, der 1755 die nächste Theorie aus der Taufe hob. Er verfocht die „Schwesternplanet-Theorie“, die besagt, dass Erde und Mond gleichzeitig entstanden wären und zufällig nahe beieinander und nebeneinander existiert hätten. Erde und Mond hätten sich zu Urzeiten verdichtet und aus einem Urnebel wäre ein Doppelplanet entstanden. Die Hauptmasse wäre zur „Erde“ geworden, aus der verbliebenen Staubhülle hätte sich der Mond gebildet.
Die nächste Theorie wurde von George Darwin, dem Sohn Charles Darwin, entwickelt. Im Jahre 1878 formulierte er die sogenannte „Abspaltungstheorie“. Sie beinhaltet, dass der Mond sich von einer heißen, zähflüssigen Masse der Erde in einer Frühphase abgespaltet hätte. Es hätte sich gewissermaßen ein planetarischer Tropfen gebildet, der später zum Mond mutiert wäre.
Doch auch die Darwinsche Theorie veraltete schon bald, zumal sie durch keine physikalischen Erkenntnisse gestützt werden konnte.
Und also erblickte die „Öpik-Theorie“ das Licht der Welt, benannt nach Ernst Öpik, der 1955 vorschlug, anzunehmen, dass ehemals von der Erde eine große Menge Materie abgedampft wäre. Während der Sonnenwind die leichteren Elemente davongeblasen hätte, hätten sich die schwereren kondensiert und wären zum Mond geworden.
Die „Viele Monde-Theorie“ schließlich wurde 1962 von Thomas Gold vorgeschlagen. Gold ging von sechs bis zehn kleinen Monden aus, die ursprünglich existiert hätten und die in der Folge von der Erde eingefangen worden wären; Im Laufe von Milliarden von Jahren hätten sie sich zusammengeschlossen oder wären zusammengestoßen und hätten den Mond gebildet.
Am populärsten schließlich wurde die „Kollisions-Theorie“, die 1975 von William K. Hartmann und Donald R. Davis entwickelt wurde. Hiernach wäre  die Erde einstmals mit einem gewaltigen Himmelskörper kollidiert; aus der weggeschleuderten Materie hätte sich dann der Mond gebildet.
 
SCHARFSINNIGE ÜBERLEGUNGEN
Nun leben wir in einem Zeitalter, da wir sehr viel mehr wissen über die Zusammensetzung des Mondes als in früheren Zeiten. Wir kennen seine Dichte, die deutlich geringer ist als die der Erde und wir kennen seine Elemente, die sich ebenfalls von der Erde in wichtigen Punkten unterscheiden. Damit scheiden alle Theorien logischerweise aus, die eine simple gemeinsame Herkunft annehmen. Auf der anderen Seite sind die Erdkruste und die Mondoberfläche nahezu identisch, was die Isotope angeht, was man vom Rest des Sonnensystems nicht behaupten kann: eine Ähnlichkeit also.
Das deutet darauf hin, dass der Mond und die Erde offenbar gewisse Gemeinsamkeiten hinsichtlich ihrer Entstehung haben, ohne dass wir wissen können, worin diese Gemeinsamkeiten genau bestehen. Aber auch Unterschiede sind offensichtlich, es kann sich also um kein Ereignis gehandelt haben, dass auf eine einzige simple Ursache Rückschlüsse erlaubt. Weiter kennen wir einige astrophysikalische Daten, wie den Drehimpuls und den Drehsinn, die uns ebenfalls helfen, für oder gegen eine der genannten Theorien Stellung zu nehmen.
Aber all dieses Wissen lässt einen Umstand außer Acht, der bislang nicht einmal ansatzweise von den Philosophen oder den Herren Wissenschaftlern diskutiert worden ist.
 
EINE NEUE THEORIE
Kurz gesagt wurde es bislang verabsäumt, einen astro-politischen Gesichtspunkt einzunehmen, was den Mond angeht. Sprich wenn wir davon ausgehen, dass wir nicht allein in dieser Galaxis und in diesem Universum existieren, so muss man sich die Frage stellen, wozu Monde generell unter machtpolitischen und militärischen Gesichtspunkten taugen mögen.
Will man das Geheimnis, wie unser Mond entstand, wirklich lösen, muss man also in galaktischen Dimensionen denken können, ansonsten wird man scheitern. Unserer Ansicht nach sind Monde generell Beobachtungsposten. Ein Planet kann (von einer kontrollierenden Weltraumrasse) hervorragend von einem Mond aus beobachtet und kontrolliert werden. Ein Mond bietet unschätzbare militärische Vorteile.
Weiter könnten Monde sehr gut als Raumhäfen benutzt worden sein, um weniger Energie zu vergeuden beim Start und der Landung von Raumschiffen, und wahrscheinlich dienten sie 101 anderen Zwecken mehr. Wir müssen also nach der Funktion und dem Zweck fragen, wenn wir dem Geheimnis unseres Mondes (und Monden überhaupt) wirklich auf die Spur kommen wollen.
Sucht man nach Gründen, die nur den materiellen und energetischen Aspekt einbeziehen, was die Entstehung von Monden angeht, geht man nolens volens davon aus, dass keine andere Weltraumrassen existieren, was hybride ist und unwissenschaftlich. Allein in unserer Galaxis gibt es Milliarden von Sternen und Planeten. Darüber hinaus gibt es Milliarden von anderen Galaxien.
Warum sucht man also nicht nach „politischen“ Gründen für Monde, nach
machtpolitischen Gründen? Das wäre angesichts der Unzahl der existierenden Galaxien und Planeten sehr viel logischer und sinnvoller.
 
WIE ES WIRKLICH GEWESEN IST
Auf einer rein „materiellen“ Ebene betrachtet können Monde auf vielerlei Weise entstehen. Man kann aus einem Planeten eine angemessene Portion Materie entnehmen, sie zu einer Riesenkugel formen und dann in eine Umlaufbahn um eben den gleichen Planeten bringen; Gravitation besorgt dann den Rest. Der springende Punkt ist aber: Wesen organisieren das, nicht irgendein anonymes, unpersönliches, physikalisches Gesetz.
Theoretisch kann man auch „Weltraumgeröll“ einsammeln und zu einem „Mond“ zusammenballen; riesige, elektromagnetische Gebilde, ebenfalls künstlich geschaffen, können den weiteren Job erledigen. Darüber hinaus und wieder theoretisch kann man einen „Mond“ auch aus der Ferne, einem anderen Sonnensystem zum Beispiel, herbeischaffen, aber das wäre in den meisten Fällen eine sinnlose Vergeudung von Energie.
Das allein wären drei weitere Theorien!
Da unser Mond in puncto Elementen und Zusammensetzungen anders beschaffen ist als die Erde, so legt das die Vermutung nahe, dass zumindest zu einem gewissen Grad künstlich nachgeholfen wurde. Vielleicht wurden bestimmte Elemente von anderen Planeten herbeigeschafft, und wahrscheinlich hatten diese neuen Elemente bestimmte chemisch-physikalische Eigenschaften, die für verschiedene, genau definierte Funktionen wichtig waren.
 
Wenn wir den Mond heute anblicken, so schauen wir also möglicherweise auf ein Überbleibsel eines alten, galaktischen, politischen Systems.
Vielleicht ist das der Grund, warum der Mond bis heute eine solche Faszination auf das Menschengeschlecht ausübt.
Natürlich ist auch diese letzte Theorie reine Spekulation, aber sie eröffnet auf jeden Fall eine neue Denk-Dimension: Man darf die Entstehung von Planeten nicht rein mechanisch und mechanistisch betrachten, sondern muss auch astropolitische und machtpolitische Kategorien einbeziehen. In diesem Sinne ist die physikalische Entstehung eine relativ nebensächliche Frage, obwohl sie intellektuell faszinierend ist. Aber wenn man die Arroganz des Menschengeschlechts ablegt – die uns schon so oft in die Irre geführt hat, zuletzt als man allenthalben glaubte, die Sonne drehe sich um die Erde – kann man tatsächlich zu gänzlich anderen Schlussfolgerungen gelangen. Zumindest sollte man diese neue (astropolitische) Betrachtungsweise ernsthaft in Erwägung ziehen.
 
DESCARTES` DENKFEHLER
In diesem Sinne ist es völlig müßig, darüber zu spekulieren, wie der Mond in physikalischer-mechanischer Hinsicht entstanden sein mag. Descartes bewies als erster Philosoph, nur mit Logik ausgestattet, gewissermaßen die Existenz der menschlichen Seele oder die eines geistigen Prinzips überhaupt.
Warum aber sollte dieses geistige Prinzip, wie wir es vorsichtig nennen sollten,
nicht auch auf anderen Planeten existieren? Und warum sollte es nicht imstande sein, einen Mond zu erschaffen, mit technischen Möglichkeiten, die den unseren weit überlegen waren?
Hätte Descartes seine eigenen Schlussfolgerungen konsequent weitergeführt, so wäre ihm wahrscheinlich nicht der Denkfehler unterlaufen, nur nach physikalischen Gründen für die Entstehung des Mondes zu suchen.
Trotzdem verdanken wir dem größten Philosophen des 17. Jahrhunderts viel, denn er wies als erster auf ein Problem hin, das zuvor nicht einmal wahrgenommen worden war. Es steht uns also wohl an und es geziemt uns, Descartes Respekt zu bezeugen, auch aus dem Grunde, weil man aus Fehlern anderer lernen kann und sie uns zum Widerspruch auffordern und zum eigenständigen Denken anreizen!
Monsieur Descartes, wir verneigen uns vor Ihrem Scharfsinn und wir bedanken uns für Ihre Fragen und Ihre Fehler!
 
KLEINE ANALYSE
Sicherlich werden Sie einige Methoden, wie man exzellente Aufsätze und Abhandlungen abfasst, bereits erraten haben.
Notwendig sind kurz gesagt diese Tugenden:
 
Sie müssen eine Botschaft zum Ausdruck bringen wollen, Sie müssen mit anderen Worten über einen originellen Gedanken verfügen.
Warum sollte man Ihnen auch nur zuhören, wenn Sie etwas von sich geben, was alter, abgestandener, kalter Kaffee ist?
Im Idealfall sind Sie sogar besessen von einer Botschaft.
Mindestens aber sollte Ihnen eine Botschaft oder eine Aussage wirklich am Herzen liegen. Hiermit beginnt und endet alles.
 
Weiter müssen Sie gut, ja exzellent recherchieren können.
Der Leser erwartet immer, etwas zu erfahren, was er so bislang noch nicht wusste. Der Wissensvorsprung ist mithin von Bedeutung.
Wenn Sie nicht über Datenmaterial verfügen, das zumindest ein Großteil Ihres Publikums nicht kennt, enttäuschen Sie.
Die Recherche ist mithin ebenfalls von außerordentlicher Bedeutung.
 
Schließlich müssen Sie in der Lage sein, eine gewisse Spannung aufzubauen.
Es reicht nicht, ästhetisch gekonnt einige hübsche Schachtelsätze zusammenzubasteln - in der Hoffnung, dass sich der Leser vielleicht darein verlieben wird. Sie müssen also etwas über Spannungstechniken wissen - und wie man sie ebenso geschickt wie unauffällig anwendet, so dass sich der Leser nicht von Ihrem Text losreißen kann.
 
Weiter sollten Sie über einen glänzenden Stil verfügen, der ebenso gut verständlich wie geistvoll ist – was Teil der Definition von Essay ist! Das erreichen Sie nur, indem Sie unendlich viel lesen, unendlich viel schreiben, unendlich viel kommunizieren und stets Ihren eigenen Kopf gebrauchen – sprich es sich angewöhnen, intelligent zu urteilen und nicht jeder Theorie nachzulaufen, die gerade schick ist.
Sie müssen mit anderen Worten frech genug sein, sich eine eigene Meinung zu bilden, Sie müssen auf Autoritäten pfeifen können, auf die Presse und die Medien sowieso.
Aber wie kann man in den Besitz all dieser Fähigkeiten kommen?
 
AUSBILDUNG
Die gute Nachricht: drei dieser Fähigkeiten kann man relativ rasch erlernen! Man kann lernen, originelle Gedanken zu denken, kann lernen, schnell und effektiv zu recherchieren und kann sogar ohne große Mühe lernen, Spannung aufzubauen.
 
Lediglich den Stil zu bilden ist so leicht nicht. Hier haben die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Aber dennoch gibt es sogar in diesem Zusammenhang zumindest einige Abkürzungswege und Schnellstraßen.
So gibt es gute Kurse, Crash-Kurse und Seminare, in  denen all diese Methoden gelehrt werden – aber in einer Weise, dass sie leicht verständlich und sofort umsetzbar sind.
 
Es ist also möglich, glänzende Essays zu verfassen.
 
                                                          ***
 
 
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DAS GEHEIMNIS DER KREATIVITÄT                                             Kurs:
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