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Das Schreibgeheimnis des Mr. Sinclair Lewis
 
von Ha. A. Mehler
 
Nun, Sie werden jetzt eine Information erhalten, die vielleicht die wichtigste Information ist, die man einem Autor geben kann.
Buchstäblich Hunderte von Ratschlägen und Informationen kann man einen Autor, Federfuchser und Schreiberling zukommen lassen, aber eine Information schlägt alle anderen um Längen.
Lassen Sie mich dazu eine kleine Geschichte erzählen, die sich tatsächlich so und nicht anders zugetragen hat.
In Szene gesetzt wurde sie von Harry Sinclair Lewis, einem US-amerikanischen Autor, der von 1885 bis 1951 lebte. Eines Tages wurde er zu einem Vortrag eingeladen. Das Publikum bestand ausnahmslos aus angehenden Schreiberlingen. Das Thema lautete „Über das Schreiben“ („On writing“). Mr. Lewis begab sich also an das Redepult und blickte in die Runde. 200 Jünger des Wortes schauten ehrfurchtsvoll zu ihm auf. Eine andächtige Stille breitete sich aus, denn Lewis befand sich damals gerade auf dem Gipfel seines Ruhmes. Er hatte sogar Jack London, dem bestverdienenden Autor seiner Zeit, Ideen verkauft, man muß es sich vorstellen! Und er hatte den Nobelpreis eingeheimst.
Höher konnte man nicht steigen.
Lewis hatte vor allem durch satirische und sozialkritische Romane auf sich aufmerksam gemacht. Man wusste, er würde kein Blatt vor den Mund nehmen, speziell wenn es galt, sich über das Schreiben auszulassen. Er hatte die Scharlatanerie der hehren Medizin entlarvt und die verlogene amerikanische Geistlichkeit auf den Arm genommen – er kannte kein Tabus. Sein Spitzname lautete: „Der Staubaufwirbler“.
Lewis war so bekannt, dass er sich alles erlauben durfte; er hatte sogar versucht, den Zweiten Weltkrieg zu verhindern. Lewis war ein Querdenker und ein anerkanntes Genie.
Jedenfalls war er eine Berühmtheit, vielleicht war er sogar die Berühmtheit in dieser Periode, in der Welt der Federfuchser und Wortedrechsler.
 
Aber Mr. Lewis sprach nicht. Er sprach keine einzige Silbe. Er blickte nur stumm in die Menge. Die angehenden Herren Schriftsteller wurden unruhig. Sie rutschten auf ihren Sitzen nervös hin und her und kauten auf ihren Fingernägeln herum. Aber Mr. Lewis sprach noch immer kein einziges Wort. Die Stille wurde schließlich fast peinlich und war kaum mehr zu ertragen. Aber Mr. Lewis ließ nur weiter seine Blicke über die künftigen Meister der Feder schweifen, ohne ein einziges Wort verlautbaren zu lassen.
Jeder erwartete den Ratschlag aller Ratschläge, einen Tip, der jeden anderen Tip toppen würde. 
Aber Lewis sprach noch immer nichts. Die Menge wurde ungeduldig, einige begannen bereits mit den Füßen zu scharren. Doch der Nobelpreisträger schwieg beharrlich viele geschlagene Minuten lang. 
Als die Luft vor Spannung fast zu zerreißen drohte, sagte Lewis schließlich nur einen einzigen Satz:
„Why aren’t you home writing?”
Auf gut deutsch: „Warum seid ihr nicht zu Hause und schreibt?“
Dann verließ der Nobelpreisträger die Bühne, ohne diesem Satz auch nur ein einziges weiteres Wort hinzuzufügen.
 
Sie verstehen, was damit zum Ausdruck gebracht werden soll?!
Von all den Hunderten von Ratschlägen über das Schreiben ist der wichtigste der, daß Sie tatsächlich schreiben müssen!
Sie müssen sich auf den Hosenboden setzen, den Griffel wetzen oder die Schreibmaschine zuschanden reiten oder den Computer quälen!
 
Schriftsteller sind Menschen, die ständig schreiben und die unendlich viel schreiben!
Also: setzen Sie sich hin, ja, jetzt gleich, und schreiben Sie! Schreiben Sie, und schreiben Sie ...!!
 
                                                   ***
 
P.S. Sollte Ihr Griffel nicht wie geschmiert laufen, so studieren Sie zunächst unseren Spezial-Report
WIE SIE EINE WIRKLICH SPANNENDE GESCHICHTE SCHREIBEN, VON DER SICH DER LESER NICHT LOSREISSEN KANN

  
 
  



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