Home | Über uns | Kontakt | Warenkorb anschauen | Zur Kasse     Gesamtbetrag Warenkorb EUR  €0.00    

Navigation
Weitere Links

    SCHRIFTSTELLER - 
      AUSBILDUNG START
  
    Schriftsteller-Ausbildung: 
      Fragen & Antworten
  
    Schriftsteller-Ausbildung: 
      Das Abenteuer beginnt
  
    Ghostwriter gesucht?
  
    Sachbuch schreiben
  
    Werbetexte schreiben
  
    Crash-Kurs: Reden schreiben
  
    Journalistische Texte schreiben
  
    Hilfe! Mein Manuskript
      wurde abgelehnt
  
    WIE FINDE ICH EINEN VERLEGER
  
    Spezial-Report
      Verlags-Verträge
  
    Die Autoren-Biographie
  
    ALLES AUF EINEN BLICK
  
    Drehbuch schreiben
  
    Gedichte schreiben
  
    Krimis schreiben
  
    Science Fiction schreiben
  
    Kinder- und Jugendbücher
      schreiben
  
    Essays schreiben
  
    Texten für das Internet
  
    SPIELERISCH DEN WORTSCHATZ
      ERWEITERN
  
    Wie Sie eine wirklich spannende
        Geschichte schreiben
  
    Die Kunst der Recherche
  
    Wie man einen Helden erschafft
  
    Wie schreibe ich einen
      Bestseller
  
    Lektorat und Korrektur
  
    SHAKESPEARES SECRETS
  
    Goethes 4 Erfolgs-Faktoren
  
    Friedrich Schiller
  
    Sinclair Lewis' Schreibgeheimnis
  
    Thomas Mann, eine Weltkarriere
  
    Ratschläge von Hermann Hesse
  
    Geheimdossier James Bond
  
    Dan Brown: Der da Vinci Code
  
    22 Geschäftsideen mit dem
      Schreiben Geld zu verdienen
  
    Spezial-Report
      Verlags-Gründung
  
    In Grössenordnungen Bücher
      verkaufen
  
    Die Bibel des finanziellen Erfolgs
  
    Macht und Magie der Public Relations
  
    Das Geheimnis der Kreativität
  
    Top-Secret: Wie Bestseller-
      Listen manipuliert werden
  
    Schreibblockaden überwinden
  
    Fragen und Antworten
  
    Wir über uns
  
    Kontakt
  
    Home
  
    Horst (Ha. A.) Mehler
  
    Presseberichte
  



Aufnahme in unsere Email Liste

Name:
Email:

 
 
  
Top-Secret:                                    
Wie Bestseller-Listen
manipuliert werden
 
Auf welche Weise Bestseller-Listen
wirklich entstehen

von Ha. A. Mehler

Scheinbar spiegeln Bestseller-Listen sehr objektiv die Kaufwünsche des Publikums wieder. Eine gewisse Anzahl von „repräsentativen Buchhandlungen“ wird offenbar Woche für Woche befragt, um eben diese Objektivität zu gewährleisten.
Recherchiert man jedoch nach, so stellt man manchmal fest, dass die Besitzer dieser Buchhandlungen mit dem Herausgeber einer Bestseller-Liste in einem „sehr engen Verhältnis“ stehen, um es zurückhaltend auszudrücken.
 
Aber selbst von diesem Umstand abgesehen sind Bestseller-Listen mit Vorsicht zu genießen!
Es gibt wenigstens fünf Gründe, warum man jeder Bestseller-Liste mißtrauen sollte:
 
1. Bestseller-Listen widersprechen sich. Also muss es logischerweise Fehler bei den „objektiven“ Umfragen geben. Oder Manipulationen?
 
2. Die meisten Bestseller-Listen ignorieren weitgehend Kinderbücher, Lexika, religiöse Bücher und etwa Bücher mit dem Titel
„Die Gesangsfibel“.
Solche Titel passen scheinbar nicht ins Bild, und also werden solche Bestseller einfach unter den Teppich gekehrt.
 
3. Selbstredend gibt es je und je Absprachen hinter den Kulissen, was Bestseller angeht! Haben Sie es nicht schon immer geahnt?
Das Spiel sieht so aus:
Ein Verleger hat optimistisch z. B. 200,000 Exemplare eines „bestsellerverdächtigen“ Buches drucken lassen, das den Titel trägt „In zwei Tagen Millionär.“
Das Buch liegt in seinem Warenlager jedoch wie Blei und verkauft sich nicht. Um keinen Totalverlust zu riskieren, kommt unser Verleger mit dem Herausgeber einer Bestseller-Liste überein, das Buch „In zwei Tagen Millionär“ in die Bestseller-Liste zu heben, obwohl es nicht stimmt; aber unser Verleger weiß, dass sich allein auf Grund der Tatsache, dass ein Buch als „Bestseller“ bezeichnet wird, ein Rückkoppelungs-Effekt eintritt. Sprich das Buch wird jetzt allein aus Neugierde gekauft, weil es „alle“ offenbar kaufen. „In zwei Tagen Millionär“ verkauft sich in der Folge tatsächlich wie rasend. Der Grund: eine Bestseller-Liste wurde manipuliert.
 
4. Auch ein Autor kann eine Bestseller-Listen manipulieren. Hier ein authentisches Beispiel, das so und nicht anders über die Bühne gegangen ist (und wohl immer noch praktiziert wird):
Eine bekannte Wirtschafts-Zeitschrift veröffentlicht regelmäßig „Wirtschafts-Bestseller“. Nun verfasst ein höchst erfolgreicher Unternehmer ein Buch mit dem Titel „Power im Verkauf“. Um sein Buch (das natürlich ein Ghostwriter für ihn geschrieben hat) in diese Wirtschafts-Bestseller-Liste zu heben,  kauft unser Unternehmer selbst 20,000 Exemplare…
Erneut wurde also eine „Bestseller-Liste“ manipuliert.
 
5. Weiter ist es auffallend, dass bestimmte Bestseller-Listen just die Bücher jener Autoren aufführen, die ihrem eigenen Weltbild nahestehen oder mit dem Verlag, der die Bestseller-Liste herausgibt, auf die eine oder andere Weise liiert ist.
Beispiel: Die New York Times-Bestseller-Liste.
Sie finden in dieser Liste auffälligerweise häufig jene Autoren, die auch für die New York-Times, die Zeitung also,  arbeiten. Wenn das nicht verräterisch ist! Der Verlag benutzt also seine Medienpower, um auch in anderen Feldern wildern zu gehen und sich (beziehungsweise seine Autoren oder Journalisten) im Buch-Business als Hirsch im Gehege zu positionieren.
Ein weiteres Beispiel: Die Spiegel-Bestseller-Liste.
Seltsamerweise finden Sie in der Spiegel-Bestseller-Liste des öfteren genau die Autoren, die gleichzeitig für den Spiegel schreiben oder zumindest der „Philosophie“, sprich der linkslastigen Weltsicht des Blattes, gerecht werden oder ihr nahestehen. Dummerweise finden Sie diese Autoren nicht auf anderen Bestseller-Listen, wodurch sich die Spiegel-Bestseller-Liste natürlich selbst disqualifiziert.
 
Man ist also gut beraten, das Wort „Bestseller“ nicht für bare Münze zu nehmen und um den Umstand zu wissen, dass es sich hierbei um eine Hurenvokabel handelt, der sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann, der über genügend Geld oder Medienpower verfügt.
Verlieren Sie deshalb im guten Sinne ein wenig Respekt vor dem Begriff „Bestseller“ und verzichten Sie nie darauf, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen, wenn Sie ein Buch bewerten: Wenn es abseits aller gängigen „Bestseller-Listen“ dennoch glänzend geschrieben, hochunterhaltsam und erstklassig recherchiert ist, verneigen Sie sich.
Aber wenn es sich um ein jämmerliches, drittklassiges Buch handelt, das nur etwa eine gerade moderne, weinerliche, pessimistische Weltsicht widerspiegelt oder einfach nichts taugt und mies komponiert ist, verzichten Sie nicht darauf, es in den Papierkorb zu werfen.
Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen, nur weil ein Buch zufällig auf einer der „Bestseller-Listen“ erscheint.
 
An weiteren Informationen interessiert?
Lesen Sie: „Wie schreibe ich einen Bestseller“, erhältlich auf dieser Website. Klicken Sie hier.

  
 
  



Sie sind Besucher

21849


© Copyright 2017 ProfessionellSchreiben Alle Rechte vorbehalten
© Copyright 2017 PowerWebsites.com Alle Rechte vorbehalten
Warenkorbsoftware von PowerWebsites.com